Gesetze und Verordnungen verpflichten die öffentlichen Behörden zu detaillierten Feuerwehr- bzw. Brandschutzbedarfsplanungen, um die für die Gefahrenabwehr erforderlichen Kräfte und Mittel zu bestimmen. Grundlagen für derartige Planungen sind die Gefährdungsanalyse und die Risikobeurteilung. Nur so lässt sich qualifiziert ein Bedarf ermitteln und in Festlegungen fassen, die einen zielgerichteten Einsatz von Kräften und Mitteln der Gefahrenabwehr ermöglichen.

Gefährdungsanalyse und Risikobeurteilung

Gefährdungsanalyse und Risikobeurteilung bestimmen unseren Lebensalltag in erheblichem Maße. In einer modernen Industriegesellschaft und im Zeitalter von Klimakapriolen, die alle Statistiken sprengen, reicht der „gesunde Menschenverstand“ als Bewertungsgrundlage jedoch oftmals nicht mehr aus. Nur mit einer qualifizierten Gefährdungsanalyse und Risikobeurteilung kann eine Schutzzielbestimmung als Grundlage einer Bedarfsplanung zur Gefahrenabwehr erfolgen.

SiKonA berät Sie bei der Risikobeurteilung und bei der Erstellung einer Gefährdungsanalyse z.B. in Vorbereitung einer Brandschutzbedarfsplanung für Ihren Verantwortungsbereich.

Brandschutzbedarfsplanung für Städte und Gemeinden

Individuelle örtliche Gegebenheiten und unterschiedlichste personelle und technische Ressourcen sind Merkmale, die bei der Betrachtung des kommunalen Feuerwehrwesens für alle Entscheidungsträger im Vordergrund stehen. Die oftmals über Jahrzehnte bewährten Strukturen zum Schutz der Bevölkerung müssen dafür jedoch in regelmäßigen Abständen neu betrachtet und beurteilt werden.

Auf der Grundlage von wissenschaftlichen Risikobeurteilungen werden mit Hilfe leistungsfähiger Berechnungs- und Optimierungslogarithmen der Technologie „MobiKat – Mobile Information, Kommandoarbeit und Taktik“, u.a. Gefährdungs-, Schutzziel- und Infrastrukturbetrachtungen erstellt bzw. passgenaue Standortkonzepte für Brandschutzbedarfsplanungen berechnet.

Diese wissenschaftlichen Zusammenhänge, die in einem Team von erfahrenen Spezialisten im Zuge der Erstellung von Feuerwehr- bzw. Brandschutzbedarfsplänen umgesetzt werden, ermöglichen unseren Kunden eine zukunftsorientierte Ausrichtung der gesamten Gefahrenabwehr.

Darüber hinaus können Sie von erfahrenen Experten aus Kommunalverwaltungen profitieren, die auf Wunsch die Erstellung oder Überprüfung von Investitionsplanungen, Lösch- und Hilfeleistungsvereinbarungen oder Satzungen übernehmen.

Gemeindeübergreifende Feuerwehr- bzw. Brandschutzbedarfsplanung

In Vorbereitung auf besondere Ereignisse wie Waldbrände, Bahnunfälle, Havarien mit gefährlichen Stoffen und Gütern bzw. die Beschaffung und Stationierung von Spezialtechnik sind Planungen über die Gemeindegrenzen hinaus erforderlich. Sie helfen, risikoorientiert und ressourcenschonend bereits im Vorfeld auf komplexe Schadensereignisse zu reagieren. Die Zuständigkeit für diesen erforderlichen Weitblick liegt nach den Brandschutzgesetzen der Länder bei den Landkreisen und Kreisfreien Städten.

Auf der Grundlage eines eigens entwickelten Modells zur wissenschaftlichen Risikobewertung und Gefahrenabwehrplanung kommen auch in diesem Fall die Berechnungs- und Optimierungsalgorithmen der Technologie „MobiKat“ zum Einsatz. Die über diesem Wege erzielten Erkenntnisse können direkt in die gemeindeübergreifende Feuerwehr- bzw. Brandschutzbedarfsplanung bis hin zu den Planungen für die Katastrophenbekämpfung eingebunden werden.

Löschwasserkonzepte

Auf Grundlage verschiedener Regelungen sind die Gemeinden für die Sicherstellung einer angemessenen Löschwasserversorgung verantwortlich. Um dieser Verantwortung gerecht werden zu können, muss regelmäßig die Löschwassersituation analysiert werden. Gegebenenfalls ist ein Konzept zu entwickeln, um die Löschwasserversorgung dem Bedarf entsprechend auszubauen oder anzupassen.

SiKonA analysiert die Löschwasserversorgung und entwickelt speziell auf die örtlichen Verhältnisse angepasste Löschwasserkonzepte.
Im Rahmen der Analyse werden neben der klassischen Wohnbebauung auch die Löschwasserversorgung für Schwerpunktobjekte wie Betriebe und größere Gewerbeansiedlungen aber ganz besonders auch Objekte mit hoher Menschenkonzentration betrachtet.

Die ermittelten Daten zum Zustand der abhängigen und unabhängigen Löschwasserversorgung der Gemeinde werden in speziellen IT – Systemen wie Archikart oder MobiKat erfasst und umfassend unter Verwendung besonderer Methoden bewertet. So können unter anderem zuverlässig Versorgungslücken ermittelt und dargestellt werden. Sie bilden dann die Ausgangspunkte für das Löschwasserkonzept und können in weiterführende Planungen zum Beispiel im Rahmen der Einsatzvorbereitung einfließen.

Ihr Ansprechpartner:

Martin Meier
Teamleiter Bedarfsplanung
Telefon 0341/24106427

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